{"id":77,"date":"2010-02-28T15:17:49","date_gmt":"2010-02-28T14:17:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.koblenz-kesselheim.de\/kirmes\/?p=77"},"modified":"2010-04-09T19:01:23","modified_gmt":"2010-04-09T18:01:23","slug":"die-grundung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.koblenz-kesselheim.de\/kirmes\/chronik\/die-grundung\/","title":{"rendered":"Die Gr\u00fcndung"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"624\" valign=\"top\">Geschrieben von: Helmut Sch\u00fcller<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"624\" valign=\"top\">Ein Jahr sp\u00e4ter &#8211; 1922 &#8211; gr\u00fcndete man dann die Kirmesgesellschaft   Kesselheim. Ihre Aufgabe war es die Organisation und Gestaltung der Kirmes zu   \u00fcbernehmen.<br \/>\n1924 bekam die Kirmesgesellschaft eine Fahne, die bis heute &#8211; 2005 frisch   instand gesetzt &#8211; auf allen Umz\u00fcgen in Kesselheim mitgetragen wird und   inzwischen auch eine j\u00fcngere Schwester, die Standarte der KG, bekommen hat.   Die alte Fahne wurde noch von den Nonnen des Klosters Maria Trost gen\u00e4ht.<br \/>\nDie \u201eJ\u00fcnglingsfahne der Pfarrei Kesselheim\u201c hat das Motto \u201eora et labora\u201c   (bete und arbeite). Diese Fahne trug f\u00fcr je ein Jahr lang der F\u00e4hnrich,   welcher auf dem Fr\u00fchschoppen gew\u00e4hlt wurde. Gew\u00e4hlt werden durfte nur ein   Junggeselle, der noch nie F\u00e4hnrich war.<br \/>\nSehr schnell wuchs die Mitgliederzahl. 1926 hatten sich schon 92 Mitglieder   in das Vereinsregister eingetragen.<\/p>\n<p>H\u00f6hepunkte des damaligen Kirmesprogrammes war der Tanz in den S\u00e4len der   Vereinslokale, in der Wirtschaft Witwe Weller (heute \u201eDeutsches Haus\u201c) und   bei Jean Milz, welche sich j\u00e4hrlich abwechselten. Die Tanzmusik und die Musik   f\u00fcr den Umzug wurde von den Wirten bezahlt. Jeder Tanz mu\u00dfte einzeln bezahlt   werden. F\u00fcr die Mitglieder des Vereins mit Tanzschleifchen kostete ein Tanz 5   Pfennige. Nichtmitglieder mu\u00dften das doppelte an die Musik zahlen. Ein f\u00fcr   damalige Verh\u00e4ltnisse nicht billiges Vergn\u00fcgen. Die Kirmes war in diesen   Tagen eines der wenigen Feste im Jahr. An diesem Wochenende und besonders am   Kirmesmontag feierte ganz Kesselheim und die Arbeit ruhte im ganzen Dorf.<br \/>\nUm die Nachricht der Kirmes auch weithin Kund geben zu k\u00f6nnen, stifteten die   Br\u00fcder Lenarz vom Kloster Maria Trost zwei B\u00f6ller. Diese wurden nicht wie in   sp\u00e4teren Jahren von den Schie\u00dfjungen abgefeuert, sondern ausschlie\u00dflich von   dem Gemeindediener. Der einzige Schie\u00dfplatz befand sich direkt am Rhein   unterhalb der Kirche. Im Gegensatz zu heute wo \u00fcberall im Dorf auf daf\u00fcr   geeigneten Pl\u00e4tzen geschossen wird.<br \/>\nDie heutige Kinderbelustigung war auch schon damals ein fester Programmpunkt   der Kirmes. Sie hatte aber die Bezeichnung Volksbelustigung. Heute ist die   Kinderbelustigung nicht mehr weg zu denken. Zu Beginn ihres Bestehens mu\u00dfte   sie aber einige H\u00fcrden \u00fcberwinden. Aus Geldmangel wollte man sie schon sehr   bald wieder streichen. Dieser Vorschlag traf aber in der j\u00e4hrlichen   Mitgliederversammlung auf lebhaften Widerstand und fand keine Mehrheit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschrieben von: Helmut Sch\u00fcller Ein Jahr sp\u00e4ter &#8211; 1922 &#8211; gr\u00fcndete man dann die Kirmesgesellschaft Kesselheim. 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