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Wie wird man Schießjunge?

Als Nebenerscheinung der Emanzipationsbewegung ist es heutzutage für Mädchen nicht mehr zwingend notwendig, Schießjunge zu werden, denn wir haben auch den Begriff des Schießmädchens oder generell der Schießleute eingeführt.

Um in den ehrenwerten Kreis der Schießleute aufgenommen zu werden, muss der Kandidat einige herausragende Tugenden besitzen: Dazu gehören die Fähigkeit, mit wenig Schlaf auszukommen, und eine gewisse Begeisterungsfähigkeit für ständigen, oft unangebrachten Krach, den Geruch nach faulen Eiern, der einen nicht mehr loslässt und andere Begleiterscheinungen des Böllerschießens.

Wer glaubt, diese Fähigkeiten mitzubringen und dazu noch zwischen 18 und 20 Jahren alt ist, ist bei den Schießleuten jederzeit willkommen. Alles weitere bezüglich der Anmeldung erklärt Euch dann der Fähnrich .

Warum treiben sich die Schießleute in Grundschule u. Kindergarten herum?

Weil man sich an Kirmes endlich mal wieder so alt geben kann, wie man sich fühlt! Außerdem ist montags nachmittags um 14:30 Uhr die Kinderbelustigung.

Hier bietet die Kirmesgesellschaft viele Attraktionen an, an denen Kinder kostenlos teilnehmen können. Dazu gehören lustige Spiele und Süßigkeiten mit den Schießleuten und in diesem Jahr sogar Ponyreiten in der Rheinader.

Und damit die Kinder auch auf jeden Fall zur Kirmes kommen, werden sie morgens nochmal dran erinnert. Außerdem kann man so nebenbei in der Grundschule seine Mathekenntnisse auffrischen: “Wie viel hat man, wenn man 2 Euro plus 4 Euro hat?” “3 Bier und noch 60 Ct für ein Snickers!”